
WM 2011: Lest Daniels Exklusiv-Bericht Weltmeisterschaft in Napier, Neuseeland vom 26.12.2011 bis 11.1.2012 Der größte Wunsch wird wahr: Ich darf zur Weltmeisterschaft nach Napier, Neuseeland, fahren. Ich dachte, dass es dort eigentlich sonnig sein sollte, aber meine Erwartungen waren zu hoch. Wir hatten ziemlich viel Regen und nur am Lay Day und den Team Race Days Sonne, und der Wind war weit schwächer als vorhergesagt. Bei der Vermessung der Segel gab es Probleme für die deutsche Mannschaft: Bei Marvin passten beide Landis im Achterliek nicht und bei Ingmar genauso. Ingmar ließ sein Segel richten, und dann war es gut. Marvin segelte letztendlich ein J-Sail. Bei mir war nur der Abstand der Schrift GER zur Lattentasche bemängelt worden, der Teamleader hat es im Vermesserzelt noch gekürzt. Da Far East der Bootssponsor bei der WM war, war es kein Problem für Ingmar, Gwendal und mich, sich an das Boot zu gewöhnen. Die Bucht von Napier war schwierig zu segeln; Strom und stark wechselnde Windverhältnisse erforderten ständige Aufmerksamkeit. Durch die sich laufend ändernde Wassertiefe entlang des Kurses wurde alles noch schwieriger, da sich auch die Welle veränderte. Wir hatten nur wenig Zeit um das Revier genauer zu beobachten und auszutesten. Deshalb fehlten uns Informationen, die uns ein paar Plätze gekostet haben. Hinzu kam, dass im Gegensatz zu Regatten in Europa das Niveau der Segler so hoch war, dass man einen Fehler am Start über die Wettfahrt nicht wieder ausgleichen konnte.
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